Am 05. Juni 1983 eröffnete der Bürgerverein Zuffenhausen e.V. "Zuffenhäuser Hirt Rundwanderweg".

Über eine Länge von ca. 24 km folgt der Weg der Gemarkungsgrenze von Zuffenhausen. Dabei lernt der Wanderer die verschiedenen Facetten des Stadteils kennen und wird dabei über Felder, durch Wälder, entlang vom Industrieanlagen, den Weinbergen mit der Wetterstation geführt. Bedingt durch die Topographie des Wanderwegs bieten sich an vielen Stellen tolle Ausblicke über Zuffenhausen.  

      Varianten

Am 12.07.2014 wurde am Rathaus in Zuffenhausen, dem Startpunkt des Rundwanderweg, eine Schautafel mit der Übersichtskarte des Wanderweg aufgestellt.

Der Ursprung des Weges geht auf Oswald Rödle und Hans-Joachim Meyer zurück, diese leiteten bei der Streckenführung im Jahr 1983 die Pionierarbeit.

Über 200 Schilder und Markierungen zeigen heute dem Wanderer den richtigen Weg.

Erfahrungsbericht einer Kindergartengruppe

Pressemitteilungen

Der Weg beginnt am Rathaus - Grüne Woche vom 16.07.2014

Neue Tafel zeigt, wo es lang geht - Nord Stuttgarter Rundschau vom 14.07.2014

Tafel-Rathaus  

Die Wanderkarte - "Zuffenhäuser Hirt Wanderweg" - 6. überarbeitete Auflage (DIN A3):

Zahlreiche Informationen befinden sich auf der Rückseite der Wanderkarte: Sehenswürdigkeiten, historische Bauwerke und Orte, sowie Einkehrmöglichkeiten entlang des Rundwanderweg.

In der neuen Auflage sind nun auch Sitzbänke entlang des Weges eingezeichnet.

Abkürzungen, Alternativen und die Entfernung zum öffentlichen Nahverkehrsnetz sind der Karte zu entnehmen.

Die Wanderkarte ist gegen eine Schutzgebühr von 2,85 € bei der Volksbank Zuffenhausen eG; Unterländerstraße 58 und beim Bürgerverein Zuffenhausen e.V. erhältlich.

Bild Rundwanderweg hinten                 Bild Rundwanderweg Karte

Das Gedicht zum Rundwanderweg "Zuffenhäuser Hirt"

Verse von Hans-J. Meyer
Erschienen im Buch "Heimat in Stuttgart, ein Streifzug durch alle Stadtbezirke"
Belser - Verlag ISBN 978-3-7630-2642-5 24,95 EUR

Am Kelterplatz der Weg beginnt,
des woiß in Zukunft jedes Kind.

Erreichsch da Schnarrenberg erscht mal,
weit schweift dr Blick ens Neckartal,
Max-Eyth-See, Freiberg, Neugereut,
schau dirr's no a, du hosch ja Zeit.

Bald schreitescht ondern Viadukt,
pass uff, dass koiner zu dir roderspuckt.

Hohlgrabenäcker jetzt entlang,
do hört mr no dr Vögel Sang.

Ond von dr Sauhald goht dr Blick,
wie Goethe ihn uns einst beschrieb.
Er fuhr herab nach Zuffenhausen,
wir jedoch müssen weitersausen.

Ins Ausland wir uns nun begäba,
doch d'Korntaler lasset ons älle leba.
Onder dr Eisebah durch zom Greutterwald,
no a Schtöndle , no hemm'rs bald.

Wann d' do jetzt an Durscht hosch ond Honger wia'd Sau,
no fendsch au an Wirt, der verköschtigt di au.
Ond wenn de dann satt bisch, no lob au dein Wirt!
Ond denk an da Rondweg Zuffenhäuser Hirt!

Abgeschrieben von M. Sasse aus og. Buch
während der Stuttgarter Buchwoche am 28.11.2013